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BESONDERE ORTE Umweltforum Berlin Auferstehungskirche GmbH (Wettbewerbsbeitrag 2012)

Branche: Erbringung von Dienstleistungen überwiegend für Unternehmen, 20 Mitarbeiter

Highlights:


Das Unternehmen
Die Ausrichtung unseres Unternehmens auf Nachhaltigkeit ist seit der Gründung wichtiger Bestandteil unserer Firmenphilosophie. Alle wesentlichen Prozesse orientieren sich an dem Kriterium der Nachhaltigkeit: Von Photovoltaikanlagen über Getränke aus ökologischem Anbau bis hin zur Durchführung von „Green Meetings“. Ein Höchstmaß an Umweltverträglichkeit und Effizienz bestimmt unser persönliches Handeln, die Bewirtschaftung der Gebäude sowie die Ausführung unserer Dienstleistungen – und macht uns damit zum Vorreiter, der neue Maßstäbe setzt.
Eine stetige Qualitätssteigerung für die Umwelt, in Geschäfts- und Kooperationsbeziehungen und beim Austausch von Erfahrungen und Wissen ist ein gemeinsames Ziel unserer Mitarbeiter/innen. Durch einen kooperativen Führungsstil sowie eine wertschätzende Kommunikation schaffen wir einen Rahmen, in dem die Mitarbeiter/innen ziel- und ergebnisorientiert arbeiten.
Vor diesem Hintergrund ist die Förderung des Radfahrens unserer Mitarbeiter/innen für uns natürlicher Bestandteil unserer nachhaltigen Firmenphilosophie.


Grundsätze der Fahrradförderung
Die Umweltforum Berlin Auferstehungskirche GmbH hat heute 24 Mitarbeiter/innen, Auszubildende und Teilnehmer am FÖJ. Von diesen 24 kommt fast die Hälfte regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit, darunter drei aus dem fünfköpfigen Bereichsleitungsteam. Der Geschäftsführer nimmt den weitesten Weg mit dem Rad zur Arbeit auf sich: täglich 20 – 25 km hin und zurück. Die Vorbildfunktion der Leitungsebene ist ein entscheidender Faktor für die Motivation aller Mitarbeiter/innen das Rad zu nutzen.
Die Fahrradförderung im Unternehmen ist bei der Leitungsebene angesiedelt. Maßnahmen, wie die Anschaffung eines Dienstrades, einer Luftpumpe, von Flickzeug oder die Teilnahme bei „Mit dem Rad zur Arbeit“ werden im Bereichsleitungsteam beschlossen. Darüber hinaus ist ein Radfahrer aus diesem Team offizieller Fahrradbeauftragter.
Seit 2009 erfassen wir detailliert, mit welchem Verkehrsmittel die Mitarbeiter/innen ihren Weg zur Arbeit zurück legen. Die entstehenden CO2 Emissionen durch den Anreiseverkehr sowie den Fuhrpark werden über atmosfair kompensiert.


Infrastruktur für das Fahrradfahren
Die Veranstaltungslocation Umweltforum Auferstehungskirche verfügt über 21 Kreuzberger Bügel, die Jerusalemkirche über 17 Bügel, jeweils in unmittelbarer Nähe des Eingangs. In beiden Objekten wurde bereits beim Umbau zum Veranstaltungsort den Bedürfnissen von Radfahrenden Rechnung getragen. Damit hat das Unternehmen nicht nur an die eigenen Mitarbeiter/innen gedacht, sondern leistet einen allgemeinen Beitrag zur Fahrradförderung. Teilnehmer/innen an Veranstaltungen in unseren Häusern können sich darauf verlassen, ihr Rad bei uns gut und sicher abstellen zu können. Wir gehen davon aus, dass der ein oder andere Gast dadurch motiviert wird, mit dem Rad zu uns zu kommen. Die hohe Auslastung der Abstellanlagen bei Veranstaltungen spricht dafür.
In unserer dritten Location, der Neuen Mälzerei sind wir nur Mieter. Dort haben wir mobile Ständer für unsere Kunden aufgestellt.
Die Entfernung zwischen dem Umweltforum Auferstehungskirche, wo sich unsere Büros befinden und der Jerusalemkirche beträgt 4 km. Zwischen beiden Häusern muss technisches Equipment für die Veranstaltungen transportiert werden aber auch „Manpower“ für Auf- und Abbau sowie die Durchführung von Veranstaltungen und für Besichtigungstermine mit Kunden. Für letzteres haben wir ein Dienstrad angeschafft, für diejenigen Mitarbeiter/innen, die aus verschiedenen Gründen nicht mit dem eigenen Rad zur Arbeit kommen. Zusätzlich gibt es eine Anfahrtsbeschreibung für die Strecke zur Jerusalemkirche.


Motivation der Mitarbeiter/innen zum Radfahren
Die hohe Motivation und der hohe Anteil der Radfahrenden im Unternehmen sind dem Engagement und der Vorbildfunktion der Leitungsebene sowie der guten infrastrukturellen Voraussetzungen geschuldet.
In diesem Jahr nehmen wir bereits zum dritten Mal an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teil. Als zusätzlichen Anreiz stellen wir in diesem Jahr erstmals eigene Preise unter den Teilnehmenden zur Verfügung – die Gewinne aus dem Regional- und Bundeswettbewerb des Jahres 2011.
Zum Abschluss der Sommersaison findet jedes Jahr eine Radtour in das Umland von Berlin statt. Daran nehmen auch Mitarbeiter/innen teil, die das Rad nicht für den Weg zur Arbeit nutzen.
Für den Herbst haben wir eine weitere Aktion geplant: Mit dem Rad werden wir zur Blumberger Mühle fahren, einem Naturerlebniszentrum des NABU am Radweg Berlin-Usedom. Mit vereinten Kräften wollen wir dort den Spielplatz wieder instand setzen.






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Pufendorfstr. 11
10249 Berlin
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Anke Stopperich
a.stopperich@besondere-orte.com